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An der Westseite des alten Schlosses fingen im Jahre 1665 Paulinermönche eine grandiose Klosterkirche im Barockstil anzubauen. Die Bauarbeiten dauerten 10 Jahre. Sie wurde der, in den Himmel aufgenommener Gottesmutter Maria gewidmet. Damals hat die neue Kirche viele Pilger von nah und weit angelockt. Besonders anziehend war die Schönheit der Barockaltäre, andererseits sorgten die Klosterbrüder für den seelischen Beistand.

Im Presbyterium steht der dreistöckige vergoldete Schwarzaltar und gehört zu den größten Goldaltären Sloweniens. In der Mitte, auf der Mondsichel stehend, befindet sich Maria mit Jesus, umgeben mit mehreren Engeln, die sie auf den Wolken in den Himmel tragen. Über der Gottesmutter ist die Taufe Jesu abgebildet und ganz oben die Krönung Marias zur Königin des Himmels und der Erde. Neben den erwähnten Darstellungen schmücken den Hochaltar noch 12 Heiligenfiguren. Den Abschluss bildet die Statue des Erzengels Michael. Dieser Goldaltar wurde 1680 durch die Paulinermönche aus Lepoglava in Kroatien erbaut. Den Raum um den Hauptaltar bemalte 1739 der Paulinermönch Johannes Ranger. Fresken zeigen unter anderem Motive aus dem Leben der hl. Familie, Mariä Verkündigung, Medaillone mit Motiven aus der lauretanischen Litanei, illusionistische Kuppel und das Zimmer mit Balkon.

Neben dem Eingang zum Presbyterium befinden sich zwei Seitenaltäre, die durch die optische Perspektive, vom Eingang her gesehen, mit dem Hauptaltar zusammenfließen. Der linke ist dem Leiden Christi, der rechte dem Eremiten hl. Paulus, dem geistigen Vater des Paulinerordens, geweiht.

Im Hauptschiff gibt es vier weitere Kapellen mit Altären, die der hl. Barbara, dem hl. Apostel Thomas, der hl. Katharina und der schwarzen Mutter Gottes von Tschenstochau geweiht sind.

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